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Besuch der TUM School of Social Sciences and Technology am 29.10.2025

Nicht nur die Aussicht auf viele neue Einblicke war beeindruckend – Ausblick aus der SOT über die Stadt

Unsere Exkursion am Mittwoch, dem 29.10.2025 an die „TUM School of Social Sciences and Technology“ war zweifelsohne eine sehr wertvolle Erfahrung. Nachdem wir uns in den vergangenen Wochen vorrangig mit naturwissenschaftlichen Fachgebieten auseinandergesetzt hatten, konnten wir dieses Mal Einblicke in ein Thema gewinnen, das alle von uns ganz konkret betrifft: Bildung, und damit verbunden die Art und Weise, wie wir gerade in der Schule möglichst nachhaltig lernen können.

Unser Tag startete mit einem Vortrag von Prof. Dr. Jenna Koenen über die einzelnen Forschungsbereiche der School, in dem uns insbesondere verschiedene Methoden und Studiendesigns der Bildungsforschung nähergebracht wurden. Beispielsweise wurden uns diverse Simulationen vorgestellt, die das Unterrichten an Schulen und Universitäten vereinfachen sollen. Darauf aufbauend diskutierten wir gemeinsam, wie genau uns solche Lerntechniken bei der Wissensvermittlung unterstützen können und besprachen, wie statistisch signifikant die Steigerung des Lernerfolgs durch diese Simulationen tatsächlich ist. Darüber hinaus bot sich uns die Gelegenheit, im Plenum zu reflektieren, wie repräsentativ die stichprobenartigen Studien sind, die in diesem Fachgebiet durchgeführt werden und wie sie trotz Einschränkungen diesbezüglich dennoch so gestaltet werden können, dass ihre Ergebnisse möglichst aussagekräftig sind und auch richtig interpretiert werden können. Eine der wichtigsten Lektionen, die wir von diesem Vortrag mitnehmen konnten, ist daher auch, dass man sich, bevor man die Ergebnisse einer Studie deutet, intensiv mit den angewendeten Methoden und Daten auseinandersetzen muss, um ihre Aussagekraft zu erkennen.

Simulationen zum effektiven Erlernen des Atomaufbaus an Schulen

Besonders gefreut hat uns, dass wir nach einer kurzen Pause die Möglichkeit bekamen, im Rahmen einer Studienberatung genauere Einblicke in das Studium an der TUM zu gewinnen und etwas über den Bewerbungsablauf, Stipendien, mögliche Auslandsaufenthalte und Nebenjobs während des Studiums zu erfahren.

Angesichts der Tatsache, dass wir nun bereits die Hälfte des Studium Generale hinter uns haben, erhielten wir im Anschluss zentrale Informationen für die Anfertigung unserer Forschungsarbeit und konnten sämtliche noch offenen Fragen klären.

Angesichts der fachlichen Breite des Studienangebots an der TUM ist es nachvollziehbar, dass man sich bei diesen vielfältigen Möglichkeiten schwer auf einen bestimmten Studiengang festlegen kann. Die Anfertigung der Forschungsarbeit an einem bestimmten Lehrstuhl und das mehrwöchige Auslandspraktikum im Juli helfen uns, bereits Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, in welche Richtung es für uns gehen könnte. Um uns bei diesem Entscheidungsprozess zu unterstützen, hat Dr. Bodensteiner zum Abschluss des Tages einen Workshop zur beruflichen Orientierung veranstaltet. In dessen Rahmen hat sie uns das RIASEC-Modell nach Holland nähergebracht und uns so zum Reflektieren über unsere Interessen und Fähigkeiten angeregt.

Wir möchten uns herzlich bei der TUM School of Social Sciences, der Studienberatung und besonders bei Frau Prof. Dr. Koenen und Frau Dr. Bodensteiner für diesen wirklich sehr interessanten und bereichernden Tag bedanken. Wir konnten alle sehr viel mitnehmen, sowohl fachlich als auch persönlich. Gerade diejenigen unter uns, die noch unentschlossen sind, wie ihr weiterer Weg nach dem Abitur aussehen wird, sind durch diesen Tag sicher einen Schritt weitergekommen.

Yunes Chouchane und Jonas Drössler