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Praktikumsbericht Koh Samui Hospital, Thailand

Anreise

Durch die Vermittlung über persönliche Kontakte erhielten wir die besondere Gelegenheit, ein medizinisches Praktikum im Koh Samui Hospital in Thailand zu absolvieren. Diese Erfahrung versprach nicht nur tiefe Einblicke in ein Gesundheitssystem einer anderen Kultur, sondern auch eine Bereicherung auf persönlicher Ebene. Unsere Reise begann mit einem rund 10-stündigen Flug nach Bangkok, gefolgt von einem 1,5-stündigen Weiterflug zur Insel Koh Samui. Ende Juli erreichten wir unsere Unterkunft. Glücklicherweise begann das Praktikum erst einige Tage später, da der Geburtstag des Königs von Thailand auf den ersten Montag nach unserer Ankunft fiel und somit ein Feiertag war, was uns die Möglichkeit gab, uns von der Anreise zu erholen und die ersten Eindrücke der Insel zu sammeln.

Tätigkeiten im Krankenhaus

Unsere Zeit im Koh Samui Hospital war geprägt von vielfältigen und lehrreichen Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen. Wir wurden von allen Mitarbeitenden sehr herzlich empfangen, was die Einarbeitung trotz anfänglicher Kommunikationshürden in Bezug auf die englische Sprache, die meist nur von einigen wenigen Ärzten fließend gesprochen wurde, erleichterte. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des gesamten Teams ermöglichte es uns, schnell in die täglichen Abläufe integriert zu werden. Dabei waren wir jeweils eine Woche in der Notaufnahme und auf der Station.

Notaufnahme: In der Notaufnahme wird vor allem die Erstversorgung von Patienten durchgeführt. Übliche Aufgaben sind:

  • Die Versorgung von Wunden und das Anlegen von Schienen.
  • Wiederbelebungsmaßnahmen und Notfallimpfungen.

Auffällig war die Häufigkeit von Motorradunfällen, die dort die häufigsten Unfallursachen darstellten.

Station: Auf der Station liegt der Fokus auf der Überwachung und Pflege der Patientinnen und Patienten. Wir führten regelmäßig Kontrollen und Dokumentationen der Vitalwerte durch, wozu Blutdruck, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Körpertemperatur und die Sauerstoffsättigung zählten. Übliche Krankheitsbilder von denen sich erholt/behandelt wurde sind:

  • Schlaganfällen
  • HIV-Patienten
  • Alkoholentzug

Eindrücke und Freizeit

Kulinarisches: Die thailändische Küche lernten wir als äußerst abwechslungsreich und sehr lecker kennen. Besonders das „Streetfood“ war mit Preisen von meist 2 bis 3 Euro sehr günstig, während Restaurantbesuche in der Regel bei 5 bis 6 Euro lagen. Dominiert wurde das Speisenangebot von Nudel- und Reisgerichten, von denen uns vor allem das „Pad Thai“ in Erinnerung blieb. Eine besondere kulinarische Entdeckung war der Thai Tee.

Wochenendaktivitäten: Die Wochenenden nutzten wir, um die Schönheit von Koh Samui und der umliegenden Region zu erkunden:

  • Ein Ausflug führte uns zur „Pig Island“ (Moo Koh Ang Thong)
  • Wir hatten die Gelegenheit, mit Einheimischen angeln zu gehen
  • Wanderungen zu den beeindruckenden Wasserfällen der Insel sorgten für Abkühlung

Kultureller Abschluss in Bangkok: Zum Ende unseres Aufenthalts besuchten wir die Hauptstadt Bangkok. Hier besichtigten wir einige der prunkvollen buddhistischen Tempel.

Fazit

Das Praktikum im Koh Samui Hospital war eine wertvolle und einzigartige Erfahrung, die uns nicht nur fachliche Kompetenzen im medizinischen Bereich vermittelte, sondern uns auch einen tiefen Einblick in die thailändische Kultur und Lebensweise gewährte. Die Herzlichkeit der Menschen und die beruflichen Herausforderungen in einem fremden Gesundheitssystem haben uns nachhaltig geprägt. Wir sind dankbar für die Möglichkeit, dieses Praktikum absolviert zu haben.

Julian Obermeier und Lukas Hofmann